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Acht Gründe für juckende Pfoten

Die möglichen Gründe für Hunde, die sich die Pfoten lecken, sind

1. Langeweile

2. Stress

3. Schmerzen

4. Pollenallergien

5. Nahrungsmittelallergien

6. Flohallergische Dermatitis

7. Milben

8. Bakterielle und/oder Hefepilzinfektionen

Gelangweilte und gestresste Hunde finden Erleichterung im Belecken ihres eigenen Körpers und sogar von Spielzeug und Decken. Diese Angewohnheit ist schwer abzustellen, da sie sich selbst belohnt. Es kann hilfreich sein, die Aufmerksamkeit des Hundes umzulenken und etwas zu tun, um den Stress abzubauen. Ein Tauziehspielzeug, ein Futterpuzzle, ein Spaziergang, ein neues Spiel oder ein Trick, um den Hund zu beschäftigen, helfen in der Regel, da die alte Gewohnheit dann weniger problematisch ist.

Schmerzen: Die Pfoten können aus vielen Gründen schmerzhaft werden. Zu lange oder eingerissene Nägel, ein aus dem Gleichgewicht geratenes Skelett, so dass die Pfoten mehr Druck aushalten, als sie müssten, Schmutz wie Tannennadeln, klebriges Unkraut, winzige Kieselsteine zwischen den Zehen, Zecken, die sich zwischen den Zehen vergraben haben, Streusalz im Winter, heißes Pflaster, Chemikalien für den Rasen, die ein brennendes Gefühl verursachen, Wucherungen/Tumore und sogar krebsartige Läsionen. Eine sorgfältige Inspektion der Pfoten und ein Besuch beim Tierarzt können hier Abhilfe schaffen.

Pollenallergien sind eine sehr häufige Ursache dafür, dass sich Hunde im Frühjahr, Sommer und Herbst die Pfoten lecken. Eine der einfachsten Möglichkeiten, dem Hund zu helfen, besteht darin, die Pfoten (und das Fell, wenn Sie können) täglich zu spülen, sogar zweimal am Tag. Einige Kunden haben Betadin verwendet, das zwar bei Schürfwunden und sogar bei der Behandlung von Hefepilzen hilft, aber die Haut auch austrocknen kann, was oft ein neuer Grund zum Lecken ist! Wir hatten so viele Kunden, die ihren Hunden mit anderen Lösungen Linderung verschafft haben, aber es kommt darauf an, wie die Pfoten aussehen. Beispiele:

Sauber aussehende Pfoten (oder wenn sie nach Mais-Chips riechen): 50% Hamamelis + 50% Apfelessig. Tupfen Sie einen Wattebausch in die Lösung, dann auf die Pfoten des Hundes, auch zwischen den Zehen. Lassen Sie den Hund kurz von den Pfoten weg, damit sie an der Luft trocknen können.

Rosa Pfoten: Wenn es keine Abschürfungen gibt und der Hund nicht schmerzhaft auf die Berührung der Pfoten reagiert, kann eine einfache Lösung aus ½ Tasse Bittersalz auf 2 Tassen warmes Wasser als Fußbad verwendet werden.

Nahrungsmittelallergien: Wohl der häufigste Grund dafür, dass sich Hunde übermäßig die Pfoten lecken, aber nicht immer ist das Futter selbst das Problem. Verwirrt?

Einige Dinge sind zu beachten: Die möglichen Kreuzreaktionen zwischen Nahrungsmitteln und Pollenallergien, die Tatsache, dass das, was Sie in Ihrer handelsüblichen Nahrung vermuten, etwas ganz anderes sein kann, und schließlich die mögliche Notwendigkeit, eine Eliminationsdiät zu beginnen. Tatsächlich kann eine Eliminationsdiät bei vielen Hunden erstaunlich gut funktionieren und ist tatsächlich das einzige bewährte Mittel zur Linderung von Nahrungsmittelallergien. Viele unserer Beratungen betreffen Hunde mit Allergien und juckenden Pfoten.

Flöhe und Milben sind für Hunde furchtbar reizend, und die Allergien können so stark sein, dass der Hund sich die Haut kratzt, bis sie blutet. Die Milbe Sarcoptes scabiei wühlt sich unter der Haut ein, so dass man sie nicht sehen kann, auch wenn man noch so genau hinschaut. Dies erfordert die Aufmerksamkeit Ihres Tierarztes.

Bakterielle und Hefepilz-Hautinfektionen können sekundär zu allem sein, was den Hund überhaupt zum übermäßigen Kratzen veranlasst. Tatsächlich kann eine unbehandelte bakterielle Infektion, die fälschlicherweise für Hefe gehalten wird, sehr ernst werden. Bakterielle Infektionen können durch das Schwimmen in verunreinigtem Wasser und durch andere Krankheiten entstehen, aber auch dadurch, dass ein Hund mit Allergien sich übermäßig kratzt und so die Haut öffnen kann, was sie zu einem willkommenen Wirt für Bakterien macht.

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