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Hauptbereiche :: Trockenlandwirtschaft

Bei der Konturlandwirtschaft wird entlang der Kontur gepflügt, gepflanzt und gejätet, d. h. quer zum Hang und nicht bergauf oder bergab. Höhenlinien sind Linien, die quer über einen (Hügel-)Hang verlaufen, so dass die Linie auf derselben Höhe bleibt und weder bergauf noch bergab verläuft. Wenn Höhenlinien über einen Hang verlaufen, liegen sie an den steileren Teilen des Hügels dicht beieinander und an den sanfteren Teilen des Hangs weiter auseinander.
Experimente haben gezeigt, dass die Konturierung allein die Bodenerosion an mäßig steilen Hängen um bis zu 50 % verringern kann. Bei Hängen, die steiler als 10 % sind, sollten jedoch andere Maßnahmen mit dem Konturanbau kombiniert werden, um seine Wirksamkeit zu erhöhen.
Vorsicht: Wenn Höhenlinien falsch angelegt werden, können sie die Erosionsgefahr sogar erhöhen.

  • Höhenlinien werden vor allem in halbtrockenen Gebieten zur Wassergewinnung und in Gebieten mit höheren Niederschlägen zum Kartoffelanbau verwendet.
  • Höhenlinien werden durch das Auslegen von Ernterückständen oder „Abfall“ in Linien entlang der Höhenlinie hergestellt. Sie verlangsamen den Abfluss und fangen erodierten Boden auf, so dass schließlich Terrassen entstehen. Die Konturlinie kann jedoch durch Termiten zerstört werden, die die Abfälle fressen.
  • Grassperrstreifen, die entlang der Kontur angelegt werden. Sie werden mit Futtergras wie z.B. Napier bepflanzt oder mit Naturgras belassen. Sie sind eine wirksame Bodenschutzmaßnahme auf Böden, die Wasser schnell absorbieren, und auf bis zu 30 % steilen Hängen.

Konturanbau ist Landwirtschaft mit Reihenmustern, die fast eben um den Hügel herum und nicht den Hügel hinauf und hinunter verlaufen. Wenn der Regen fällt, wird in der Regel viel Abfluss erzeugt, der auf seinem Weg nach unten zu Bodenerosion führt. Dadurch wird der oberste fruchtbare Boden mitsamt Nährstoffen und Pflanzensamen abgetragen, was zu einem spärlichen und ungleichmäßigen Wachstum der Pflanzen führt. Um dies zu vermeiden, wird der Acker quer zum Hang bewirtschaftet, so dass es keine steilen Hänge auf dem Feld gibt.
Die so entstandenen Rillen und Furchen wirken als ständige Barriere für die freie Bewegung des Wassers nach unten und sorgen so für eine längere Infiltrationszeit. Dadurch wird die Abtragung von Boden und Nährstoffen in größerem Umfang verhindert, was zu einer Steigerung der Bodenfruchtbarkeit und des Ernteertrags führt.

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