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Reptilien (Reptilia): Klassifikation und Merkmale | Tierreich

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In diesem Artikel werden wir über:- 1. Allgemeine Merkmale der Klasse Reptilia 2. Klassifizierungen der lebenden Reptilien 3. Ausgestorbene Gruppen 4. Embryonalmembran 5. Merkmale.

Allgemeine Merkmale der Klasse Reptilia:

Einige der allgemeinen Merkmale der Klasse Reptilia sind unten aufgeführt:

1. Reptilien sind kriechende und kriechende kaltblütige Wirbeltiere, die epidermale Schuppen tragen. Sie sind ektotherm (kaltblütig) und kommen hauptsächlich in den wärmeren Teilen der Welt vor. In kälteren Gegenden sind sie selten. Sie sind meist Landtiere. Es gibt etwa 6.000 lebende Arten von Reptilien auf der Welt.

Hinweise:

2. Die Haut ist trocken, rau und drüsenlos und trägt Epidermisschuppen oder Schuppen.

3. Schlangen und Eidechsen werfen ihre Schuppen als Hautabdruck ab.

4. Sie atmen nicht mit Hilfe von Kiemen. Die Atmung erfolgt immer durch die Lunge. Rippen helfen, die Körperhöhle auszudehnen und zusammenzuziehen, wodurch die Lungenatmung effizienter ist als bei Amphibien.

5. Der Schädel ist monokondylisch, d.h. mit einem einzigen Hinterhauptkondylus.

Abweichungen:

6. Außer bei den Schlangen gibt es zwei Paare pentadaktylischer Gliedmaßen mit jeweils 5 Zehen, die Krallen tragen – Tetrapodus pentadaktylus Typ.

7. Das Herz besteht aus zwei Vorhöfen und einer teilweise geteilten Herzkammer. Bei Krokodilen ist das Herz vierkammerig (zwei Vorhöfe und zwei Kammern). Das Pfortadersystem der Nieren ist weniger entwickelt. Die Erythrozyten sind entkernt.

8. Die Nieren sind metanephrisch. Eine Harnblase kann vorhanden sein. Krokodile sind ammonotisch. Schildkröten und Alligatoren sind Ureoteliker. Eidechsen und Schlangen sind urikotelisch.

9. Zwölf Paare von Hirnnerven sind vorhanden.

10. Jedes Ohr besteht aus drei Teilen: einem äußeren, einem mittleren und einem inneren. Schlangen besitzen keine Ohren.

11. Das Seitenliniensystem fehlt gänzlich.

12. Schildkröten ernähren sich fast ausschließlich von Vegetation. Einige Schildkröten sind Fleischfresser. Alle anderen Reptilien sind Fleischfresser/Insektenfresser.

13. Eine typische Kloake ist vorhanden.

14. Sie sind meist eierlegend. Reptilien legen makrolezithale Eier (= polylezithale Eier). Einige Formen sind ovovivipar (eierlegend) oder vivipar (lebendgebärend). Embryonale Membranen (Chorion, Amnion, Allantois und Dottersack) werden während der Entwicklung gebildet.

Klassifizierungen der lebenden Reptilien:

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Lebende Reptilien werden in folgende Unterklassen eingeteilt:

1. Anapsida:

Der Schädel hat ein festes Knochendach, keine Schläfenlücken. Sie umfasst nur eine einzige lebende Ordnung, die Chelonia, z.B. Che lone (Schildkröte), Testudo (Schildkröte), Trionyx (Terrapin) – Weichpanzerschildkröte der indischen Flüsse. Unterklasse

2. Diapsida:

Hinweise:

Der Schädel hat zwei zeitliche Lücken. Sie umfasst drei lebende Ordnungen.

Ordnung 1. Rhynchocephalia z.B. Sphenodon (Tuatara)-ein lebendes Fossil.

Ordnung 2. Squamata Sie umfasst zwei Unterordnungen:

(i) Unterordnung Lacertilia (Sauria) z.B. Eidechsen, wie Chamäleon (Baumeidechse), Calotes (Garteneidechse), Hemidactylus (Mauereidechse),

ANMERKUNGEN:

(ii) Unterordnung Ophidia z.B., Schlangen, wie Naja (Kobra), Bungarus (Krait), Vipera (Viper).

Ordnung 3. Crocodilia, z. B. Crocodilus (Krokodil), Alligator, Gavialis („Gharial“). Sie haben

(i) die Codont-Zähne,

(ii) Lungen in Pleurahöhlen,

Abweichungen:

(iii) ein muskulöses Zwerchfell, analog zu dem der Säugetiere und

(iv) ein Herz mit 4 Kammern.

Ausgestorbene Gruppen der Klasse Reptilia:

Folgende ausgestorbene Gruppen der Klasse Reptilia sind hier zu erwähnen.

i. Cotylosauria:

Sie waren die primitivsten Reptilien und stehen den frühen Amphibien am nächsten. Sie hatten keine Schläfengruben im Schädel, z. B. Seymouria.

ii. Ichthyopterygia:

Hinweise:

Sie waren fischähnlich und hatten eine einzige Fossa im Schädel, z.B. Ichthyosaurus. ‚

iii. Archosauria:

Sie hatten Diapsidenschädel. Einige waren zweibeinig und haben sich zu Vögeln entwickelt. Aus einer Gruppe der Archosauria gingen auch Dinosaurier hervor, z. B. der Brontosaurus.

iv. Synaptosauria:

Der Schädel hatte eine einzige Schläfengrube auf jeder Seite. Sie waren säugetierähnliche Reptilien, aus denen später Säugetiere hervorgingen, z. B. Plesiosaurus.

Embryonale Membranen der Reptilien:

Während der Entwicklung bildet der Embryo bei Reptilien, Vögeln und Säugetieren vier Membranen, die als Embryonalmembranen bezeichnet werden. Diese sind Chorion, Amnion, Allantois und Dottersack. Aufgrund ihres Vorkommens werden Reptilien, Vögel und Säugetiere als Amnioten bezeichnet. Fische und Amphibien haben diese Membranen nicht, daher werden sie als Amnioten bezeichnet.

Embryo und vier embryonale Membranen

Merkmale der Reptilien:

Vier Merkmale machen Reptilien zu echten Landtieren:

(i) Innere Befruchtung,

(ii) Das Amnion (Embryonalmembran) umschließt den Embryo und versorgt ihn während der Entwicklung mit einem wässrigen Milieu, daher braucht der Embryo kein wässriges Milieu

(iii) Schale um das Ei, um das Austrocknen zu verhindern, und

(iv) Hornschuppen am Körper der Reptilien verhindern den Wasserverlust.

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